xx250802dsFahrzeugeFeuerwehrWarsteinBelecke-3

Einsatzdetails

Einsatznummer: 92

Einsatzstichwort: F3 / KFZ

Alarmzeit: 19.05.2026 08:14

Einsatzort: Belecke - Silbkestraße

Einheiten & Fahrzeuge

Eingesetzte Einheiten: Belecke, Mülheim / Sichtigvor, und ELW-Team-Süd

Eingesetzte Fahrzeuge:

Externe Einsatzkräfte: Rettungsdienst

Rauchentwicklung aus Fahrzeug

Am Dienstag hat ein Rauchmelder vermutlich Schlimmeres verhindert. Viele Kameraden vom Löschzug Belecke haben heute Morgen wahrscheinlich zunächst an einen Fehler gedacht, als auf den Meldeempfängern das Alarmstichwort F1_KFZ mit der Adresse des eigenen Gerätehauses in Belecke angezeigt wurde. Noch bevor die ersten Kräfte am Gerätehaus eintrafen, wurde die Alarmstufe von F1 auf F3 erhöht.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es an einer Fahrzeugbatterie zu einer Verpuffung gekommen war. Zu einem offenen Feuer mit Flammen war es zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekommen, jedoch hatte austretender Rauch des Entstehungsbrandes einen Rauchmelder ausgelöst. Durch die frühe Alarmierung konnte die Lage schnell kontrolliert und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Da zunächst nur die Belecker Einsatzkräfte alarmiert wurden, hatte Donat Ahle, Leiter der Feuerwehr Stadt Warstein, per Anruf an der Leiststelle direkt weitere Kräfte alarmieren lassen. Hätte es dort tatsächlich gebrannt, wären die Belecker möglicherweise nicht mehr an die Fahrzeuge herangekommen und Ihnen hätten die Mittel zum Löschen eines Brandes gefehlt.

Hier zeigte sich einmal mehr, wie wichtig vorbeugende Maßnahmen sind. Nachdem es in den vergangenen Jahren bundesweit immer wieder zu größeren Bränden in Feuerwehrgerätehäusern gekommen ist, hatte sich die Stadt Warstein dazu entschieden, die Einsatzfahrzeuge mit Rauchmeldern auszustatten. Teilweise sind sogar mehrere Melder pro Fahrzeug verbaut. Neben den Mannschaftskabinen, in denen sich unter anderem Funkgeräte und Handlampen befinden, wurden auch in Geräteräumen Rauchmelder installiert, insbesondere dort, wo Akkuladegeräte oder vergleichbare elektrische Einrichtungen vorhanden sind.

Das betroffene Fahrzeug wurde im Anschluss gründlich kontrolliert. Die beschädigten Batterien wurden ausgetauscht, sodass das Fahrzeug bereits wieder einsatzbereit ist. Der Einsatz hat gezeigt, dass Vorbereitung und vorbeugender Brandschutz entscheidend sein können. Das sollte auch als Hinweis für den privaten Bereich verstanden werden. Insbesondere beim Laden von Akkus kann es in Einzelfällen zu Problemen kommen. Wir empfehlen daher, Akkus von E-Bikes, E-Scootern oder auch Werkzeugen wie Akkuschraubern möglichst nicht unbeaufsichtigt zu laden. Zudem sollte zum Laden ein geeigneter Ort gewählt werden, an dem sich möglichst wenig brennbares Material in unmittelbarer Umgebung befindet. Dass Rauchmelder extrem wichtig sind, müssen wir hier wahrscheinlich nicht noch einmal zusätzlich erwähnen.