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Neue Gerätehäuser

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Warstein kann sich auf zwei neue Feuerwehrgerätehäuser freuen und der Baubeginn ist nicht mehr weit entfernt. Nach dem erfolgreichen Abschluss des öffentlichen Vergabeverfahrens hat die Stadt Warstein die Firma BREMER West GmbH & Co. KG mit der Errichtung der beiden Gebäude beauftragt. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt rund 7,6 Millionen Euro. Der Beginn der Bauarbeiten ist, abhängig von den Witterungsbedingungen, für Anfang 2027 vorgesehen.

Die Anforderungen an Feuerwehrgerätehäuser haben sich in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verändert. Moderne Einsatzfahrzeuge sind größer geworden, die technische Ausrüstung umfangreicher und auch die Anforderungen an die Sicherheit und die Arbeitsbedingungen der Einsatzkräfte sind gestiegen. Die bestehenden Gerätehäuser der Löschgruppen Mülheim/Sichtigvor und Suttrop können diesen Anforderungen in vielen Bereichen nicht mehr gerecht werden. Eine externe Beurteilung der bisherigen Standorte hat zahlreiche Mängel und Defizite aufgezeigt. Diese betreffen verschiedene Aspekte der Gebäude und ihrer Nutzung für den Feuerwehrdienst. Im Rahmen der weiteren Betrachtung wurde deutlich, dass eine umfassende Modernisierung oder ein Umbau der bestehenden Gebäude wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre.

Mehr Platz, bessere Abläufe und höhere Sicherheit

Die neuen Feuerwehrgerätehäuser werden nicht nur mehr Platz bieten, sondern vor allem auf die heutigen Anforderungen des Feuerwehrdienstes und Katastrophenschutz zugeschnitten sein. Ausreichend dimensionierte Fahrzeugstellplätze ermöglichen die sichere Unterbringung moderner Einsatzfahrzeuge. Zusätzliche Lagerflächen schaffen den notwendigen Raum für die umfangreiche technische Ausrüstung und das Material, das für Einsätze, Übungen und Ausbildung benötigt wird. Auch für die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner verbessern sich die Bedingungen deutlich. Zeitgemäße Umkleide- und Sanitärbereiche mit einer Schwarz-Weiß Trennung sorgen für mehr Schutz vor Kontamination. Schulungs- und Aufenthaltsbereiche bieten den notwendigen Raum für den Dienstbetrieb und das kameradschaftliche Miteinander.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sicherheit beim Ausrücken. Durch die entsprechende Planung von Verkehrswegen, Zugängen und Funktionsbereichen können Gefahrenquellen reduziert und die Abläufe im Alarmfall verbessert werden. Damit bieten die Neubauten nicht nur mehr Komfort, sondern schaffen vor allem sichere und funktionale Arbeitsbedingungen für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Feuerwehr aktiv in die Planungen eingebunden

Bei der Planung der beiden Neubauten arbeiteten die Stadtverwaltung, die Feuerwehrleitung und die beiden Löschgruppen eng zusammen. Die Erfahrungen und Anforderungen aus dem täglichen Feuerwehrdienst konnten so unmittelbar in die Planungen einfließen und im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung konnten so viele Optimierungen abgestimmt werden. Ziel ist es, Gebäude zu schaffen, die nicht nur baulich modern sind, sondern sich sowohl im täglichen Feuerwehrdienst bewähren als auch für die Zukunft gut aufgestellt sind.

Blick in die Zukunft

Für den Standort Mülheim/Sichtigvor ist zunächst der Abriss des ehemaligen Gebäudes Gröblinghoff vorgesehen, auf dessen Grund das neue Gerätehaus entsteht. Die eigentlichen Neubauarbeiten sollen an beiden Standorten Anfang 2027 beginnen. Durch die Modulbauweise ist eine Fertigstellung noch im selben Jahr nicht unwahrscheinlich, sofern es die Witterung zulässt.

Bildquelle: Firma Bremer West GmbH & Co. KG