Besser durchkommen
„Rien ne va plus“ – nichts geht mehr. So könnte man die Situation wohl beschreiben, denn an einigen Stellen kam die Drehleiter zunächst nicht weiter.
Zum Glück handelte es sich nicht um einen echten Einsatz, bei dem Menschenleben in Gefahr waren. Am Samstag haben sich das Ordnungsamt der Stadt Warstein und die Feuerwehr getroffen, um bekannte Engstellen im Stadtgebiet gemeinsam zu befahren. Bei diesem ersten Termin ging es durch Belecke und das Möhnetal. Den Strafzettelblock konnte Thimo Roderfeld, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Warstein, dabei jedoch in der Tasche stecken lassen. Alle betroffenen Fahrzeughalter zeigten sich einsichtig und parkten ihre Fahrzeuge um. Genau darum ging es an diesem Tag: Bewusstsein schaffen, bevor es im Ernstfall zu spät ist.
Unsere Bitte an alle Autofahrerinnen und Autofahrer: Parkt eure Fahrzeuge so, dass Einsatzfahrzeuge jederzeit durchkommen. Gerade große Fahrzeuge wie Drehleitern oder Löschfahrzeuge, aber auch Rettungswagen benötigen ausreichend Platz. Es müssen mindestens 3 Meter freie Durchfahrtsbreite verbleiben. Besonderes Augenmerk gilt, wenn Fahrzeuge versetzt auf beiden Straßenseiten parken oder zusätzliche Hindernisse wie Verkehrsinseln vorhanden sind. Hier sollte ein Abstand von mindestens 10m eingehalten werden.
Im Einsatzfall kann eine freie Straße entscheidend sein. Danke an alle, die mitdenken und Rücksicht nehmen.